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Pressemitteilung:

28. Oktober 2020

Ersatzneubau der Brücke B 27 in Haunetal-Neukirchen

Kritik der SPD-Fraktion
Hein-Peter Möller
Mit Erstaunen und Unverständnis hat die SPD-Fraktion in der Haunetaler Gemeindevertretung erst jetzt anl. des kürzlich stattgefundenen Übergabetermins der Unterschriftenliste zur Forderung einer Lärmschutzwand an der B 27 an den Bürgermeister zur Kenntnis nehmen müssen, dass der notwendige
Ersatzneubau der Brücke B 27/Burg-Hauneck-Straße in Neukirchen offensichtlich in ihrer vorhandenen unzureichenden Breite und Durchfahrtshöhe vorgenommen werden soll. Bisher sei man davon ausgegangen, dass dieser zweifellos bestehende Sicherheits- und Verkehrsengpass im Zuge des Brückenneubaues beseitigt werde, wie Fraktionsvorsitzender Hein-Peter Möller in einer Pressmitteilung hinweist.

Besonders kritisiert wird, warum die Gemeindevertretung hierüber keine entsprechende Beschlussvorlage erhalten hat.
Es erhebe sich nun die Frage, ob, wann und mit welchem Ergebnis die Marktgemeinde Haunetal in die Planungen einbezogen wurde. In jedem Fall hätte sich die Gemeinde auf Grund der bestehenden Problematik einschalten müssen, um eine den Anforderungen entsprechende Durchfahrtsbreite und -höhe für Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge für die Haunetalschule,
Kindertagesstätte und das Wohngebiet Burg-Hauneck-Straße/Berliner Straße und Heinrich-Ruppel-Straße sicherzustellen.

Durch eine entsprechende Anfrage in der nächsten Sitzung der
Gemeindevertretung müsse geklärt werden, inwieweit hier Versäumnisse oder eine Fehleinschätzung des Bürgermeisters in der Bedeutung des Brückenbauwerkes aus den vorgenannten Sicherheitsgründen vorliegen.

Ebenso werde die SPD-Fraktion nun einen Prüfantrag an den
Gemeindevorstand einbringen mit dem Ziel, die Möglichkeiten für die
erforderlichen Planänderungen und einer verkehrs- und sicherheitsgerechten Realisierung des Brückenbauwerkes einschl. einer eventuellen Kostenbeteiligung der Marktgemeinde Haunetal zu klären. Ein von der Gemeinde zu tragender Kostenanteil sollte dabei keine entscheidende Rolle spielen, zumal dieser voraussichtlich wiederrum förderfähig aus dem Förderpragramm des Landes Hessen zur Beseitigung eines Verkehrsnotstandes wäre, so Fraktionsvorsitzender Möller abschließend.


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