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Pressemitteilung:

23. November 2019
Gewerbegebiet Haunetal-Neukirchen

SPD-Fraktion zur Änderung des Bebauungsplanes und zum Sicht- und Lärmschutzwall

In einer Pressemitteilung weist die SPD-Fraktion auf die Gründe für die jetzt notwendige Änderung des Bebauungsplanes im Zusammenhang mit der Verlegungdes EDEKA-Marktes in das Gewerbegebiet und die Anlage eines Sicht- und Lärmschutzwalles hin, nachdem hierüber, warum auch immer, nur unzulänglich informiert wurde, sogar vom Bürgermeister u.a. von “Versäumnissen in der Vergangenheit” gesprochen wurde.

Im Interesse einer sachgerechten und vollständigen Darstellung der Abläufe im seinerzeitigen Bebauungsplanverfahren “Gewerbegebiet Nord” legt die SPD-Fraktion Wert auf die Feststellung, dass nach Aufgabe des damaligen TOP-Marktes in der Ortslage Neukirchen und dem mehr als halbjährigen Leerstand des Gebäudes Ende der 1990er Jahre es nicht einfach war, wieder einen Betreiber für den Einkaufsmarkt für eine Gemeinde in der Haunetaler Größenordnung zu finden.

Die langwierigen und intensiven Bemühungen der Marktgemeinde Haunetal waren dann mit der Einrichtung des EDEKA-Marktes
erfolgreich. In der Folge war die Gemeinde gehalten, und darin waren sich seinerzeit alle in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen einig, im späteren Bebauungsplanverfahren “Gewerbegebiet Nord” weitere SB-Märkte in diesem Plangebiet nicht zuzulassen bzw. auszuschließen.

Mit der nunmehr nach fast 20 Jahren geplanten Verlegung des EDEKA-Marktes in das Gewerbegebiet an der B 27 hat sich die damalige Planungssituation geändert, der selbstverständlich wieder Rechnung getragen werden muss. Bleibt festzustellen: Also keine Versäumnisse, sondern vorausschauendes Verantwortungsbewusstsein der
damals Handelnden in Gemeindevorstand und Gemeindevertretung.

Der im Bebauungsplan vorgesehene Sicht- und Lärmschutzwall musste auf Grund vorgebrachter Bedenken und Anregungen verschiedener Träger öffentlicher Belange (u.a. Denkmalschutz, Naturschutz) als Abgrenzung, Sicht- und Lärmschutz des Gewerbegebietes zum historischen Ortskern von Neukirchen festgesetzt werden. Auch für die SPD-Fraktion ist es unverständlich und nicht zu akzeptieren, dass dieser Erdwall auch nach Abschluss der Erschließung eines 1. Abschnittes des Gewerbegebietes vor einigen Jahren, noch immer nicht fertiggestellt und eingegrünt ist, einschl. der am Fuß des Erdwalls vorgesehenen alleeartigen Baumpflanzungen. Man könne die Kritik aus der Bürgerschaft verstehen, so die SPD-Fraktion, weil der derzeitige unhaltbare Zustand keinen positiven Eindruck für das Ortsbild von Neukirchen abgebe, gerade am Ortseingang mit der in der Nähe befindlichen Brandruine. Nachdem die Fertigstellung des Sicht- und Lärmschutzwalles durch den Bürgermeister auf eine frühere Anfrage für Mai/Juni 2019 angekündigt war, erwartet die SPD-Fraktion diese nunmehr bis zum Frühjahr 2020, wie vom Bürgermeister in der kürzlich stattgefundenen Bürgerversammlung mitgeteilt wurde.



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